Urlaubsküche

Griechischer Salat – das einfache Original mit Feta

Griechischer Salat
Griechischer Salat ist eigentlich eine Vorspeise, wird mit Pita aber locker zum sommerlichen Hauptgericht. Foto: LECKER @ Bauer Media Group
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Beim Grillen, Picknick oder als Büro-Lunch – im Sommer gibt's für griechischen Salat immer einen Anlass. Die Zutaten sind ratzfatz geschnippelt und müssen nicht wie normaler grüner Salat geputzt und geschleudert werden.

Das Highlight des einfachen Bauernsalats aus Gurke, Tomate, Paprika und Oliven ist der Feta. Anders als in Griechenland, wo der Schafskäse meist im Ganzen auf dem Salat landet, schneiden wir den Feta lieber in kleine Würfel. So lässt er sich gut untermengen.

Wir verfeinern das Original-Rezept für griechischen Salat mit getrockneten Kräutern und Weißweinessig im Dressing. Außerdem geben wir unten praktische Tipps, damit der Salat knackig und frisch wie im Urlaub schmeckt.

  • Zubereitungszeit:
    20 Min.
  • Niveau:
    ganz einfach
VegetarischLowcarbLaktosefrei

Zutaten

Personen

1 Salatgurke

500 g Tomaten

1 rote Paprika

1 grüne Paprika

2 rote Zwiebeln

200 g Feta

75 g schwarze Oliven (ohne Stein)

100 ml Weißwein-Essig (oder Saft einer Zitrone)

Salz

Pfeffer

½ TL Zucker

1 TL getrocknete Kräuter (z.B. Oregano, Thymian oder Dill)

6 EL Olivenöl

Zubereitung

1

Gurke waschen, putzen, halbieren und in Scheiben schneiden. Tomaten waschen, vierteln und in Scheiben schneiden. Paprikaschoten waschen, vierteln, entkernen und in Streifen schneiden. Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. Schafskäse abtropfen und in Würfel schneiden. Oliven abtropfen.

2

Für das Dressing Essig oder Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Zucker und Kräuter verrühren. Olivenöl langsam unterschlagen.

3

Gemüse, Schafskäsewürfel und Oliven in einer Salatschüssel mit dem Dressing vermengen. Erneut mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt Pita oder klassisches Fladenbrot.

Nährwerte

Pro Portion

  • 635 kcal
  • 11 g Eiweiß
  • 60 g Fett
  • 11 g Kohlenhydrate

Zwiebeln entschärfen

Ist dir griechischer Salat wegen der rohen Zwiebelringe zu scharf, kannst du diese leicht mit einem Trick abmildern: Leg die dünn geschnittenen Zwiebeln für 10–20 Minuten in Eiswasser. Danach gut abtropfen und trocken tupfen. Du wirst merken, dass jetzt viele Scharfstoffe aus der Zwiebel entwichen sind – das Aroma aber bleibt!

3 ultimative Hacks für knackigen Bauernsalat

  1. Gemüse entkernen: Die Kerne von Gurken und Tomaten verwässern den griechischen Salat leicht und sollten am besten direkt entfernt werden.

  2. Grobe Stücke: Schneide die Zutaten für den Bauernsalat nicht zu klein, dann ziehen sie weniger Wasser.

  3. Gekühlte Schüssel: Neben den Salatzutaten solltest du auch die Salatschüssel vor der Zubereitung kalt stellen. Dann ist der grieschische Salat erfrischender.

Nur die besten Zutaten für griechischen Salat

Damit der griechische Salat zur Aromabombe wird und jeder Bissen nach einem Besuch auf der Akropolis schmeckt, sind qualitativ hochwertige Zutaten wichtig. Noch wichtiger als sonst beim Kochen, da das Gemüse roh verzehrt wird.

  • Reife Tomaten: Die Tomaten sollten reif, aber nicht weich und schon gar nicht matschig sein. Im Sommer sind frische Strauch- bzw. Rispentomaten vom Wochenmarkt ideal. Roma-Tomaten sind ebenfalls in Ordnung. Die kleinen Kirschtomaten sind hingegen zu süß für griechischen Salat.

  • Feste Gurken: Auch die Gurke sollte für den griechischen Salat möglichst fest sein. Verwende am besten Bio-Gemüse, dann reicht es, wenn du die Gurken gut putzt und brauchst sie nicht zu schälen. Mit Schale bleiben die Gurkenstücke zudem länger knackig.

  • Echter Feta: Feta ist Schafskäse mit geschützter namentlicher Ursprungsbezeichnung für echt in Griechenland hergestellten Käse. Er kann bis zu 30 Prozent Ziegenmilch enthalten und schmeckt dadurch etwas herber als reiner Schafskäse.

  • Schwarze Oliven: Nimm am besten die griechischen Kalamata-Oliven für griechischen Salat. Sie sind von Natur schwarz statt künstlich gefärbt und bringen gegenüber anderen Olivensorten eine elegante Bitterkeit mit, die dem Bauernsalat mehr Tiefe gibt.

  • Natives Olivenöl: Beim Dressing sticht das Öl hervor, daher solltest du hier auf eine gute Qualität achten. Ein griechisches extra natives Olivenöl ist perfekt. Wenn das Öl aus der griechischen Olivensorte Koroneiki gewonnen wurde, schmeckt es sogar ein wenig fruchtig.

Griechischer Salat mal anders

Griechischer Salat wird mit einer Brotbeilage oder etwas mehr Feta direkt zum Hauptgericht. Du kannst den Bauernsalat alternativ mit ein paar anderen sättigenden Zutaten pimpen:

Übrigens: In Griechenland verfeinern sie den Bauernsalat mit Peperoni (für mehr Schärfe), Kapern (zum Säuern) oder hartgekochten Eiern (für mehr Cremigkeit). Es kann sich auch mal das ein oder andere Salatblatt hinein verirren.

Häufige Fragen zu griechischem Salat

In Griechenland wird der Bauernsalat oft nur mit Olivenöl angemacht. Ins Original-Dressing kommt als Säuerungsmittel manchmal noch Essig oder Zitronensaft dazu. Gewürzt wird einfach mit Pfeffer und Salz. Als Kür können dann noch mediterrane Kräuter wie Oregano in Trockenform darüber gestreut werden.

Wir verfeinern das Dressing für griechischen Salat noch mit etwas Zucker, um die bittere Oliven-Note abzumildern. Außerdem sparen wir etwas am Olivenöl. Klassisch kommen etwa 3 Teile Öl auf 1 Teil Essig.

Joghurt gehört nicht ins griechische Salatdressing. In Anlehnung an cremiges Tsatsiki wird die Soße in deutschen Gaststätten dennoch gerne mit Joghurt gemischt.

Typische Kräuter für Bauernsalat sind Oregano, Thymian, Dill oder Petersilie. Hier kannst du wählen, was dir am besten schmeckt. Oder du greifst zu einer fertig zusammengestellten Gewürzmischung für griechischen Salat.

Da kein Blattsalat, sondern nur rohes Gemüse enthalten ist, hält sich griechischer Salat etwas länger als grüner Salat. Im Kühlschrank ist er 1–2 Tage haltbar. Am besten lagerst du dabei Feta, Gemüse und Dressing separat. Nach zwei Tagen spätestens zieht der Bauernsalat Wasser und wird weich und matschig.

Nur frisch zubereitet ist griechischer Salat so richtig frisch und knackig. Ohne Dressing kannst du ihn zwar einige Stunden im Kühlschrank lagern, viel mehr im Voraus solltest du ihn allerdings nicht vorbereiten, da er sonst schnell aufweicht.