Reis einfrieren – so wird’s gemacht

An Beilagen soll es niemals mangeln – kein Wunder also, dass häufig zu viel Reis für eine Mahlzeit gekocht wird. Übrige Reste musst du keinesfalls wegwerfen, denn wir zeigen dir, wie du gekochten Reis einfrieren kannst und optimal auftaust.

Reis einfrieren
Reste von Reis lassen sich gut einfrieren und wieder auftauen, Foto: lecker.de

Im Kühlschrank aufbewahrt ist gekochter Reis noch einige Tage verwendbar. Wer ihn für bis zu 6 Monaten haltbar machen möchte, kann ihn einfrieren. Damit es beim Auftauen keine böse Überraschung gibt, verraten wir hier wie’s geht.

 

Reis einfrieren – so solltest du vorgehen

  1. Gekochten Reis vollständig abkühlen lassen.
  2. Da Reis zu einem Klumpen gefriert, portionsweise entweder in flache verschließbare Plastikdosen oder in Gefrierbeutel geben und flach streifen. So gefriert der Reis schneller und lässt sich später zügig wieder auftauen.
  3. Den portionierten Reis ins Gefrierfach geben.
 

Tipps und Tricks zum Reis einfrieren

  • Auf die Reissorte kommt es an: Reis neigt dazu, beim Auftauen zu weich zu werden. Körnige Sorten wie Basmati-, Jasmin- oder Patna-Reis lassen sich deswegen besser einfrieren und auftauen.
  • Konsistenz bewahren: Wer bewusst Reis kocht um ihn einzufrieren, sollte ihn sehr bissfest kochen. Beim Wiedererwärmen erreicht er dann die perfekte Konsistenz.

 

Reis unbedingt richtig auftauen und erhitzen!

Damit der gefrorene Reis beim Auftauen nicht zu einem Brei verkocht, solltest du ihn keinesfalls wieder in Wasser kochen! Am besten lässt du ihn bei Zimmertemperatur auftauen, dann kannst du ihn wie folgt erwärmen:

  • Durchs Dämpfen behält der Reis seine Konsistenz. Erhitze dafür Wasser in einem Topf, gebe den Reis in ein feinmaschiges Sieb, das du in den Topf über dem Wasser hängst. Durch den Wasserdampf wird der Reis erwärmt. Gelegentlich umrühren nicht vergessen. Wer den Reis extra bissfest gekocht hat, kann den Deckel des Topfes schließen, damit der Reis nachgart.
  • Auch in der Pfanne lässt sich der Reis erwärmen. Dafür Öl darin erhitzen und den Reis anbraten. Wer mag kann vorher Fleisch oder Gemüse in der Pfanne garen und gibt erst dann den Reis hinzu. So eine Reispfanne ist eine tolle Resteverwertung von eingefrorenem Reis und allem, was der Kühlschrank sonst noch hergibt.
  • Zum Auftauen kannst du die Körner auch direkt in eine Soße geben und bei geringer Hitze kurz köcheln lassen.

 
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