Kartoffelbrei selber machen - so geht's

Kartoffelbrei ist nicht nur als Beilage sehr beliebt, sondern auch pur ein echter Genuss. Ganz leicht und unkompliziert kannst du Kartoffelbrei selber machen, so schmeckt er am allerbesten! Und wir versprechen: Das ist kein Hexenwerk!

Kartoffelbrei selber machen
Etwas gehackter Schnittlauch verfeinert den Kartoffelbrei, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Die ideale Konsistenz von Kartoffelbrei sollte kompakt aber cremig-fluffig sein und kann, je nach Geschmack, durchaus noch kleinere oder größere Kartoffelstückchen enthalten - wer es sehr fein gestampft mag, bevorzugt wahrscheinlich eher Kartoffelpüree. Aber wir wollen nicht lange um den heißen Brei herum reden, deshalb zeigen wir dir nun Schritt für Schritt, wie du leckeren klassischen Kartoffelbrei ganz einfach selber machen kannst.

 

Kartoffelbrei – Zutaten für 4 Personen

 

Kartoffelbrei selber machen – Schritt 1

Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in ca. 2 l kochendem Salzwasser zugedeckt ca. 25 Minuten garen.

 

Kartoffelbrei selber machen – Schritt 2

In der Zwischenzeit Milch und Sahne in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen (nicht zum Kochen bringen). Butter darin unter Rühren schmelzen. 1⁄2 TL Salz, 1 Prise Pfeffer und 1⁄2 TL Muskat einrühren.

 

Kartoffelbrei selber machen – Schritt 3

Kartoffeln pellen
Kartoffeln mit Schale kochen und anschließend pellen - so verbleiben mehr wichtige Nährstoffe im Knollengemüse. Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Vom Herd nehmen. Kartoffeln abgießen. Anschließend pellen. Kartoffeln zurück in den Topf geben. Warme Milchmischung zu den gekochten Kartoffeln geben.

 

Kartoffelbrei selber machen – Schritt 4

Kartoffeln stampfen
Mit einem Kartoffelstampfer bekommt der Kartoffelbrei eine kompakte und fluffige Konsistenz. Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer gut verstampfen, bis die Flüssigkeit vollständig vermengt ist und die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Brei nochmals mit Salz und Muskat abschmecken.

Tipp: Wer mag, kann noch etwas gehackten Schnittlauch über den fertigen Kartoffelbrei geben.

 

Warum wird Kartoffelbrei manchmal zäh wie Kleister?

Um die richtige Konsistenz und ein angenehmes Mundgefühl zu erreichen, kommt es vor allem auf das Küchengerät an, mit dem du die Kartoffeln zu Brei verarbeitest. Weil es schnell und einfach ist, greifen viele Hobbyköche zu einem elektrischen Pürierstab. Das liegt zunächst ja auch sehr nahe – man spart Zeit und Mühe und einen Pürierstab hat fast jeder in der Küchenschublade liegen. Aber kurz darauf folgt schnell die Ernüchterung: Der Kartoffelbrei wird matschig, schleimig, ja beinahe schon zäh wie Kleister.

Warum ist das so? Kartoffeln bestehen zu einem Großteil aus Wasser und Stärke. Die in hoher Drehzahl rotierenden scharfen Klingen des Pürierstabs zerschneiden die Kartoffeln und ihre Stärkemoleküle, was dazu führt, dass die Stärke aus den Knollen austritt und sich mit dem Wasser der gekochten Kartoffeln verbindet. Voilà, Kleisterbrei. Daher empfehlen wir dir, zum Stampfen der Kartoffeln immer einen Kartoffelstampfer zu verwenden. Dadurch werden die Kartoffeln schonend gequetscht und die Stärkemoleküle nicht zerstört. Alternativ kannst du auch eine Kartoffelpresse verwenden, dann wird der Kartoffelbrei etwas feiner.

 

Kann ich für Kartoffelbrei auch festkochende Kartoffeln verwenden?

Streng genommen kannst du aus jeder Kartoffelsorte auch Kartoffelbrei machen, aber: die Konsistenz des Breis verändert sich. Es ist also reine Geschmackssache, welche Sorte du für deinen Kartoffelbrei verwendest. Uns schmeckt er aus vorwiegend festkochenden Sorten, wie z. B. Leyla, am besten. Diese Sorten haben einen optimalen Stärkegehalt, der Kartoffelbrei wird nicht zu fein.

 

So kannst du Reste vom Kartoffelbrei verwerten

Du hast zu viel Kartoffelbrei gekocht und ein Rest ist übrig geblieben? Du kannst Kartoffelbrei in einem flachen Behälter zirka drei Tage im Kühlschrank lagern. Achte jedoch darauf, dass der Brei nach dem Kochen nicht länger als zwei bis drei Stunden ungekühlt gestanden hat, um Keimbildung zu verhindern. Sieht der Kartoffelbrei nach ein paar Tagen jedoch nicht mehr appetitlich aus oder hat sich seine gelbliche Farbe verändert, dann lieber entsorgen. Du kannst übrig gebliebene Kartoffelbrei-Reste jedoch auch prima in anderen Rezepte verwerten. Schau mal hier, wir haben ein paar Rezept-Ideen für dich zusammengestellt:

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