Piña Colada: Einfaches Rezept für den Cocktail-Klassiker

Ananas, Kokos und Rum – kaum ein Cocktail schmeckt so sehr nach Urlaub wie die Piña Colada. Kein Wunder, dass der Rum-Cocktail zu den absoluten Bar-Klassikern gehört!
Der Ananas-Kokos-Cocktail ist der wohl bekannteste Vertreter aller „Coladas“ – also Drinks mit Kokosnusscreme und Rum.
Für den typisch fruchtig-cremigen Geschmack treffen Rum, Ananassaft, Kokosnusscreme (Coconut Cream) und Sahne aufeinander. Ein Stück frische Ananas und ein Schirmchen sorgen für die perfekte Deko im Glas.
Cremig, süß und mit einer feinen Säure: Diese Kombination macht die Piña Colada zum idealen Sommer-Cocktail.
Für unser superschnelles Rezept brauchst du nur 5 Minuten – und keinerlei Barkeeper-Erfahrung. Ob Grillparty, Gartenfest oder Hausparty: Der karibische Cocktail gelingt garantiert und bringt das Urlaubsfeeling nach Hause.
Zutaten
6 cl Rum
10 cl Ananassaft
4 cl Kokosnusscreme (Cream of Coconut)
2 cl Schlagsahne
3–4 Eiswürfel
1 Ananasscheibe, 2 Ananasblättchen zum Verzieren
1 Cocktailkirsche zum Verzieren
Zubereitung
Rum, Ananassaft, Kokosnusscreme, Sahne und Eiswürfel kräftig shaken, in ein Glas geben. Mit Ananasscheibe, Cocktailkirsche und Ananasblättchen verzieren
Nährwerte
Pro Glas
- 400 kcal
- 2 g Eiweiß
- 12 g Fett
- 36 g Kohlenhydrate
Zubehör für einen leckeren Piña Colada
Verleihe deiner Piña Colada den perfekten tropischen Touch mit diesem Zubehör – für einen Cocktail, der nicht nur den Sommer einfängt, sondern auch deinen Geschmackssinn in ferne, sonnige Gefilde entführt. Übrigens: Die perfekte Grundausstattung für deine Hausbar, darf natürlich auch nicht fehlen.
Welche Zutaten gehören in eine Piña Colada?
In eine klassische Piña Colada gehören neben Rum, noch Kokosnusscreme, Ananassaft und etwas Sahne. Dekoriert wird mit einer Scheibe Ananas und einer Maraschino- oder Cocktailkirsche. Eiswürfel oder Crushed Eis sorgen für die angenehme Kühle und Konsistenz.
Welcher Rum kommt in die Piña Colada?
Für die perfekte Piña Colada greifst du am besten zu weißem Rum – zum Beispiel Captain Morgan White oder Bacardi Carta Blanca. Die milden, klaren Rumsorten harmonieren gut mit der fruchtigen Ananas und der cremigen Kokosnote, ohne dass sie ihren Geschmack überdecken.
Etwas süßer wird’s mit Havana Club 3 Años – ideal, wenn du deine Colada besonders weich und rund magst. Klassisch kommt weißer Rum in den Shaker, doch manche Barkeeper setzen auch auf braunen Rum. Der ist kräftiger im Geschmack, länger gereift und sorgt für eine intensivere Note im Glas.
Wenn du deinen Piña Colada weniger stark mixen möchtest, kannst du zum Beispiel zu Batida de Coco (16%), ein brasilianischer Cocktail aus Kokosmilch, Zucker und Cachaça greifen. Auch Malibu eignet sich gut. Dabei handelt es sich um einen klaren Kokoslikör, der mit 21 % Umdrehungen viel weniger Prozente hat, als die meisten Rumsorten mit 37,5 %.
Aus einer Standardflasche Rum (0,7 Liter) bekommst du bei unserem Rezept mit 6 cl (60 ml) pro Drink etwa 11 bis 12 Piña Coladas gemixt. Perfekt also für die nächste Sommerparty!
Kokosnusscreme oder Kokosmilch: Was ist der Unterschied?
Da Kokosnusscreme (Cream of Coconut) deutlich gehaltvoller ist, eignet sie sich besser zum Mixen einer Piña Colada. Mit 20–30 % Fett ist sie dickflüssig, fast sahnig und besonders intensiv im Geschmack. Ideal für Cocktails oder auch Desserts – und außerdem ein genialer Sahne-Ersatz in der veganen Küche.
Kokosmilch ist die leichtere Variante: Mit einem Wasseranteil von etwa 60–90 % und 10–20 % Fett ist sie angenehm flüssig und unter anderem perfekt für Smoothies. Sie sorgt für eine feine Kokosnote, ohne zu schwer zu wirken.
Hast du mal keine Cream of Coconut zu Hause, kannst du für die Piña Colada stattdessen Kokoslikör verwenden.
Alternativ kannst du Kokosnusscreme auch selbst machen. Dafür eine Dose Kokosmilch mit 350 Gramm Zucker und 1/8 TL Salz in einen Topf bei niedriger Hitze erwärmen und rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Anschließend abkühlen lassen.
Welche Sahne passt am besten?
Greif am besten zu gut gekühlter Schlagsahne mit etwa 30 % Fett. Sie verbindet sich am besten mit den übrigen Zutaten und sorgt für eine cremige Konsistenz im Glas. Leichtere Sahnesorten sind weniger geeignet: Sie machen den Drink oft dünner und können im schlimmsten Fall sogar ausflocken.
Tipps & Tricks für die perfekte Piña Colada
Wie bekomme ich die Piña Colada cremig? Verwende gut gekühlte Zutaten – so wird der Drink besonders cremig. Im Standmixer oder Cocktail-Shaker mit Eis ist die Piña Colada in 20–30 Sekunden schön schaumig und die Zutaten optimal verbunden. Und dann heißt es: sofort genießen! Frisch gemixt schmeckt der Cocktail einfach am besten, steht er zu lange kann er gerinnen.
Was kann ich tun, wenn die Piña Colada zu stark schmeckt? Hast du die bei dem Alkohol verschätzt, kannst du den Ananas-Kokos-Cocktail retten, indem du ihn verdünnst. Entweder mit ein paar Spritzern mehr Ananassaft oder Extra-Eiswürfeln strecken.
Was tun, wenn die Piña Colada zu dick geworden ist? Ist der Cocktail zu dickflüssig, kannst du ihn schrittweise mit Ananassaft oder einem Schuss Rum verdünnen.
Zu viel Eis benutzt? Zu viel Eis im Mixer oder Shaker lässt den Drink schnell verwässern – die Aromen gehen verloren und statt cremiger Fülle bleibt wässriger Ananassaft zurück.
Zu wenig Eis benutzt? Zu wenig Eis ist aber auch keine Lösung: Dann wirkt der Cocktail schwer und zu süß, die Frische fehlt. Beim Shaken kann es außerdem passieren, dass Sahne oder Kokoscreme nicht richtig aufschäumen.
Wenn du ganz easy mehrere Piña Coladas auf einmal machen willst, geht das am unkompliziertesten mit dem Mixer: Multipliziere einfach alle Zutaten mit der Anzahl der gewünschten Portionen – fertig! Ein handelsüblicher Standmixer schafft in der Regel bequem 3–5 Drinks pro Runde.
Im klassischen Cocktailshaker ist etwas weniger Platz: Hier gelingen meist maximal 2 Piña Coladas gleichzeitig. Also entweder in Etappen shaken – oder direkt den Mixer anwerfen, wenn Besuch kommt.
Piña Colada Variationen: Diese Colada-Varianten lieben wir!
Du möchtest Pina Colada auf deiner nächsten Party servieren? Dann bereite den Cocktail-Klassiker doch ganz bequem als Piña-Colada-Bowle zu, an der sich alle selbst bedienen können. Wer den Klassiker lieber ohne Rum mag, kann mit unserem Rezept Piña Colada alkoholfrei zubereiten.
Wer sich vegan oder lactosefrei ernährt, der kann die Sahne einfach weglassen oder stattdessen Kokosmilch verwenden. Mit Erdbeeren statt Ananas wird aus dem Klassiker eine köstlich-fruchtige Strawberry Colada.
Übrigens schmeckt uns der Ananas-Kokos-Cocktail nicht nur im Sommer: Probiere im Winter unbedingt unser Rezept für Hot Piña Colada oder den Winter Colada mit Eierlikör – beides tolle Varianten für die Weihnachtsparty oder als Silvester-Cocktail zum Anstoßen an Mitternacht.
Doch nicht nur als Drink überzeugt uns der Bar-Klassiker. Auch süße Torten, Desserts oder als Nachtisch vom Grill im Piña-Colada-Style werden deine Gäste begeistern. Versprochen!
Woher stammt die klassische Piña Colada?
Die Piña Colada, wie wir sie heute kennen, entstand in den 1950er- oder 1960er-Jahren in Puerto Rico. Sowohl das Hotel Caribe Hilton als auch die Bar La Barrachina beanspruchen die Erfindung für sich – kein Wunder bei so einem Kult-Drink! Das Originalrezept ist bis heute ein Hit und Inspiration für viele Colada-Varianten.
Was bedeutet Piña Colada im Spanischen?
„Piña“ bedeutet Ananas, „colada“ heißt so viel wie gesiebt oder passiert. Zusammen ist die Bedeutung sinngemäß „passierte Ananas“.
Warum sagt man die Piña Colada?
Richtig ist: die Piña Colada! Das grammatikalische Geschlecht richtet sich im Deutschen nach „die Piña“ (also die Ananas) beziehungsweise nach dem weiblichen Wort „Colada“.
Wonach schmeckt Piña Colada?
Wie der Name schon sagt, schmeckt der Ananas-Kokosnuss-Cocktail vor allem süß, cremig, mild und leicht säuerlich durch die fruchtige Ananas.
Enthält die Piña Colada viel Alkohol?
Eine klassische Piña Colada enthält einen Alkoholgehalt von 5-10 Prozent.
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