Pralinen selber machen - Rezepte und Tipps

Wir zeigen dir, wie du aus einer wunderbar schokoladigen Grundmasse drei einfache Pralinen selber machen kannst und geben Tipps, wie sie perfekt gelingen. Mit einem Happs sind die im Mund und sorgen für Begeisterung bei deinen Liebsten:

Pralinen selber machen
Aus einer Grundmasse kannst du gleich drei verschiedene Pralinen selber machen, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
Inhalt
  1. Vorbereitungen: Was brauche ich zum Pralinen selber machen?
  2. Schokolade oder Kuvertüre: Was ist besser geeignet für Pralinen?
  3. Pralinen-Grundmasse – Zutaten für 30 Stück
  4. Espresso-Pralinen
  5. Feige-Nuss-Pralinen
  6. Kokos-Pralinen

Für unsere Pralinen-Rezepte benötigst du nur eine Grundmasse aus Ganache, aus der du drei verschiedene Pralinensorten herstellen kannst. Veredelt werden sie mit unterschiedlichen Zutaten: mit herbem Espresso, mit Feige und Nuss und mit exotischen Kokosraspeln. Für jeden Geschmack ist etwas dabei!

Tipp: Verpacke deine selbst gemachten Pralinen in hübschen Pralinenschachteln und fertig ist ein süßes Geschenk aus der Küche, dem keiner widerstehen kann!

 

Vorbereitungen: Was brauche ich zum Pralinen selber machen?

Hilfreich, aber kein Muss bei der Zubereitung sind eine Pralinentauchgabel, eine Pralinentauchspirale und ein Abtropfgitter. Alternativ funktioniert es auch mit einem Teelöffel und einer kleinen Gabel. Wenn du kein Gitter griffbereit hast, nimm stattdessen ein sauberes Ofenrost. Auf Amazon findest du außerdem praktische Pralinen-Sets, die dir bei der Pralinenherstellung unter die Arme greifen. Und schon kann es ans Werk gehen!

 

Schokolade oder Kuvertüre: Was ist besser geeignet für Pralinen?

Der Anteil an Kakaobutter macht den Unterschied zwischen Kuvertüre und Schokolade: Laut Kakaoverordnung muss Kuvertüre aus mindestens 31 Prozent Kakaobutter bestehen, Schokolade aus mindestens 18 Prozent.

Der höhere Fettgehalt in der Kuvertüre sorgt dafür, dass sie bei richtigem Temperieren glänzender, flüssiger und geschmeidiger wird und sich so besser verarbeiten lässt. Zum Überziehen von Gebäck und Kuchen oder zum Pralinen selber machen ist Kuvertüre daher besser geeignet als Schokolade. In unserem Artikel erfährst du, was du beim Temperieren beachten solltest:

 

Pralinen-Grundmasse – Zutaten für 30 Stück

  • 200 g Zartbitterkuvertüre 
  • 100 g Vollmilchkuvertüre
  • 100 g Sahne
  • 20 g Kokosfett

Und so geht’s: Zartbitter- und Vollmilchkuvertüre grob hacken. Sahne erhitzen, Kuvertüre und Kokosfett darin schmelzen. Ganache in einen hohen Rührbecher geben, mit Folie bedecken und 2–3 Stunden kühl stellen. Anschließend mit dem Schneebesen kurz aufschlagen.

Unser Tipp: Je nach Vorliebe kannst du bei den Kuvertüresorten etwas variieren und auch weiße Kuvertüre verwenden. 

 

Espresso-Pralinen

  • 1/3 Pralinen-Grundmasse
  • 1 TL lösliches Espresso-Pulver 
  • etwas Backkakao 

So geht’s:

  1. Grundmasse in eine Schüssel geben und Espressopulver unterheben. Aus der Masse mithilfe eines Teelöffels kleine Häufchen auf ein Blech setzen. Mit den Händen daraus Pralinen rollen, auf ein Blech setzen und ca. 1 Stunde kaltstellen.
  2. Gekühlte Espresso-Pralinen mithilfe einer Pralinengabel vorsichtig in Kakao wenden.

Profi-Tipp: Pralinen pudern

Pralinen in Kakao wälzen
Pralinen pudern: Die süßen Schokokugeln bekommen eine zarte Schicht aus Kakao, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Pralinen in Kakaopulver wenden, das nennt man im Fachjargon "Pralinen pudern“. Noch einfacher geht es übrigens, wenn du die fertig gerollten Pralinen in eine Schüssel mit Kakaopulver setzt und die Schüssel vorsichtig hin und her bewegst, bis alle Pralinen benetzt sind.

 

Feige-Nuss-Pralinen

  • 1 EL Cashewkerne 
  • 1 getrocknete Feige 
  • 1/3 Pralinen-Grundmasse
  • 200 g weiße Kuvertüre

So geht’s:

  1. Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und danach fein hacken. Feige klein schneiden und 12 Stückchen davon beiseitelegen. Restliche Feigenstücke mit den Cashewkernen unter die Grundmasse heben. Daraus mit den Händen 10 Pralinen formen und für 1 Stunde kaltstellen.
  2. Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen. Lauwarm abkühlen lassen. Pralinen mit der Pralinentauchspirale oder einer Gabel durch die Kuvertüre ziehen, abtropfen lassen und auf ein Gitter setzen. 30 Minuten kaltstellen. Einmal wiederholen und mit kleingeschnittenen Feigen verzieren.

Profi-Tipp: Pralinen igeln

Pralinen selber machen: Pralinen igeln
Pralinen selber machen: Mit der Igel-Technik werden Pralinen wie vom Profi, Foto: CHOCOVERSUM by Hachez

Für eine besonders hübsche Form kannst du Pralinen auch igeln. Dafür mit Kuvertüre überzogene Pralinen auf das Abtropfgitter setzen und einen Moment warten, bis die Kuvertüre etwas angezogen ist. Dann Pralinen mithilfe der Pralinengabel vorsichtig auf dem Gitter hin und her bewegen, bis kleine Igelstacheln entstehen. Fest werden lassen.

 

Kokos-Pralinen

  • 1/3 der Grundmasse
  • 1 EL Kokoslikör
  • 25 g Kokosraspel

So geht’s:

  1. Grundmasse mit Kokoslikör vermengen. Aus der Masse mit den Händen ca. 10 Pralinen formen und 1 Stunde kaltstellen.
  2. Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett rösten, herausnehmen, auskühlen lassen. Pralinen vorsichtig in den Kokosraspeln wälzen und für mindestens 1 Stunde kaltstellen.

Hinweis: Wir haben uns die Profi-Tipps zum Pralinen selber machen im Rahmen eines Pralinen-Workshops im CHOCOVERSUM by Hachez angeeignet. Wir bekommen weder vom CHOCOVERSUM noch von Lebensmittelherstellern Geld für diesen Beitrag.

Diese zwei einfachen Rezepte haben wir im Workshop selbst ausprobiert:

Rezepte

Kategorie & Tags
Mehr zum Thema
Copyright 2020 LECKER.de. All rights reserved