Die beste Springform - Der große Praxis-Test

Eine Springform gehört in jede gut sortierte Küche. Egal ob Quiche, Kuchen oder Tartes - all diese Köstlichkeiten und noch vieles mehr, kannst du damit zaubern. In unserem Praxis-Test haben wir gemerkt: Eine gute Springform ist nicht so leicht zu finden. Hier kommen unsere Favoriten, mit denen du für jede Küchenschlacht gewappnet bist.

Springformen Test
Vier Springformen haben wir im Test auf Herz und Nieren geprüft Foto: Lecker
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Darauf haben wir im Springform Test geachtet

  • Wird die Wärme im Ofen gleichmäßig verteilt?
  • Wie sicher ist der Verschluss?
  • Lässt sich der Boden leicht einsetzten und herausnehmen?
  • Klebt nach dem Backen Teig an der Form?
  • Und die wichtigste Frage: Hält die Springform dicht?

Unser Testsieger: Springform mit Glasboden von Zenker

Kurz und knapp: Die Springform von Zenker überzeugt uns auf ganzer Linie. Vor allem die geriffelte Wand der Form ist praktisch. Dadurch wird beim Backen die Wärme besser in den Teig geleitet und du kannst Zeit in der Küche sparen. Der Kuchen wird dadurch nämlich schon vor der im Rezept angegebenen Backzeit gut durchgebacken.

Ein weiteres Highlight ist der Glasboden. Der übersteht sogar Stürze, ungewollt ist uns die Form aus ca. 1,80 Metern heruntergefallen und hatte hinterher nichtmal einen Kratzer. Der Boden ist aber nicht nur robust, sondern auch pflegeleicht. Nach dem Backen ist kein Teig festgeklebt und der Kuchen hat sich schön aus der Form gelöst. Ein paar Tropfen Spüli und warmes Wasser später, war die Springform in Profi Qualität auch schon wieder sauber.

Springform Zenker
Die Springform von Zenker liefert ein besonders gleichmäßiges Backergebnis, Foto: Lecker

Die Fakten im Überblick:

  • Durchmesser: 26 Zentimeter
  • Höhe: 11,5 Zentimeter
  • Verschluss: XXL-Verschluss, der etwas locker wirkt
  • Besonderheiten: Rillen im Rand sorgen für optimale Wärmeleitung und verkürzte Backzeit, Auslaufsicher

Praktisch für unterwegs: 26cm Springform mit Deckel von Kaiser Inspirations

Du gehörst, wiewir, zu denjenigen, die auch gerne mal Kuchen mit ins Büro oder zu Freunden nehmen? Dann ist die Springform von Kaiser Inspirations genau das Richtige für dich. Die Metallform kommt nämlich mit einem praktischen Tragedeckel.

Für den ultimativen Auslauf-Test, haben wir in der Springform eine Himbeer-Joghurt-Torte zubereitet - extra flüssig versteht sich. Und die Form konnte überzeugen! Kein einziger Tropfen ist in der Küche oder dem Kühlschrank gelandet. Dafür gibt es von uns volle Punktzahl. Auch der Verschluss wirkt robust und stabil, sodass du an dem Utensil lange Freude haben wirst.

Springform Kaiser
In die Springform von Kaiser Inspirations passt eine Torte mit Dekorationen, Foto: Lecker

Die Fakten im Überblick:

  • Durchmesser: 26 Zentimeter
  • Höhe: 9 Zentimeter
  • Verschluss: stabiler Standard-Verschluss
  • Besonderheiten: kommt mit Trage- und Frischhaltedeckel, keramikverstärkte Antihaftbeschichtung

Die Frankfurter Kranz Springform von Dr. Oetker

Frankfurter Kranz ist ein absoluter Klassiker unter den Kuchen. Doch die spezielle Gugelhupfform erfordert auch eine spezielle Springform. Wir haben mit der Frankfurter Kranz Springform von Dr. Oetker beides in Einem gefunden! Mit dieser Form kannst du sowohl Kuchen mit Loch backen, als auch klassische Tortenböden oder runde Kuchen.

Wir empfehlen dir aber, die Form etwas stärker zu fetten und anschließend zu mehlen. Unser Test-Marmor-Gugelhupf ist leider sehr stark am Rand und an dem geriffelten Röhrenboden festgeklebt. Mit etwas mehr Fett hätte das vermieden werden können. Der Clou an dieser Form: Beide Böden haben einen verbauten Auslaufschutz. Der Boden ragt nähmlich über den Rand hinaus und bildet so eine kleine Wanne. Optimal also auch für Quiche und andere flüssige Backwerke.

Dr Oetker Springform
Die Springform von Dr oetker eignet sich für Marmorkuchen, Frankfurter Kranz oder klassische Kuchen, Foto: Lecker

Die Fakten im Überblick:

  • Durchmesser: 26 Zentimeter
  • Höhe: 8 Zentimeter
  • Verschluss: XXL-Verschluss
  • Besonderheiten: eignet ich auch für Frankfurter Kranz oder Gugelhupf, kommt mit einem flachen und einem Röhrenboden, lässt sich leicht öffnen und schließen

4-teiliges Springform-Set von Relaxdays

Bei diesem Set von Relaxdays bekommst du vier Springformen in den Größen 18, 24, 26 und 28 Zentimeter. Das ist besonders praktisch, wenn du mehrstöckige Torten backen willst, oder dir eine Erstausstattung zulegst. Das  Set ist so konzipiert, dass du alle Formen ineinander legen kannst und diese dadurch weniger Platz im Schrank einnehmen.

Ein kleiner Nachteil bei dieser Form, sind die Noppen im Boden. Darin bleibt der Teig etwas kleben und dasd Reinigen im Anschluss ist ewas aufwändiger, als bei den anderen Formen. Trotzdem war das Backergebnis sehr zufriedenstellend und der Kuchen schon vor der vorgegebenen Backzeit fertig.

Springform Relaxdays
An der Springform von Relaxdays klebte der Teig etwas fest, Foto: Lecker

Die Fakten im Überblick:

  • Durchmesser: 18, 24, 26 und 28 Zentimeter
  • Höhe: 6,5 Zentimeter
  • Verschluss: etwas wackeliger Standard-Verschluss
  • Besonderheiten: kommt im praktischen Vierer-Set, optimale Wärmeleitung

Der Test im Detail: So schneiden die Springformen ab

Wärmeverteilung

Die Wärmeverteilung ist einer der wichtigsten Punkte bei einer Springform. Denn wer will schon einen Kuchen, der an einer Seite verbrannt ist und an der anderen Seite noch roh? In unserem Test haben alle Springformen ein gutes und gleichmäßiges Backergebnis abgeliefert. Am meisten überzeugt hat aber der Testsieger, die Springform von Zenker. Denn dank der speziellen Riffelung im Rand, kann die Wärme noch intensiver ins Backgut geleitet werden und der Kuchen ist noch schneller fertig.

Der Verschluss

Ist der Verschluss der Form stabil oder nicht? Das war die große Frage im Springformen-Test. Die gute Antwort: Alle Verschlüsse der Testformen haben gehalten. Dennoch gab es hier kleine Unterschiede. Die Springform von Kaiser Inspirations hat den stabilsten Verschluss im Vergleich zu den Konkurrenten. Danach folgt die Springform von Zenker, mit einem sehr großen, ergonomisch geformten Verschluss, der ebenfalls einen soliden Eindruck macht. Das Set von Relaxdays landet auf dem dritten Platz. Der Verschluss ist zwar sehr fest, wirkt aber beim Öffnen etwas wackelig. Auf dem letzten Platz landet die Springform von Dr. Oetker - auch diese hat einen XXL-Verschluss, der allerdings im Vergleich mit der Form von Zenker etwas instabiler wirkt.

Verschluss Zenker Springform
Der Verschluss der Kaiser-Springform ist besonders robust und stabil, Foto: Lecker

Einsetzen des Bodens

In dieser Kategorie gibt es einen ganz klaren Sieger: Die Springform von Dr. Oetker. Dadurch, dass der Boden an den Rändern übersteht und leicht erhöht ist, musst du nur den Rand auflegen und den Verschluss zuziehen. Praktisch! Platz zwei teilen sich die Springformen von Relaxdaxs und Zenker. Auf dem letzten Platz landet die Springform mit dem Glasboden, da du hier etwas mehr aufpassen musst und der Boden nicht von selbst in den Rand einrastet.

Klebt Teig an der Form?

Viele Hersteller werben damit, dass die Formen nicht eingefettet werden müssen. Davon raten wir ab. Denn bei den meisten Formen bleibt trotzdem Teig kleben. Hier gibt es in unserem Test zwei klare Verlierer: Die Form von Relaxdays und die Form von Dr. Oetker. Hier blieb, trotz ausreichendem fetten, viel Teig am Boden kleben. Das ist besonders unpraktisch wenn du den Kuchen nur mit einer Glasur verzieren willst. Die Gewinner sind die Form von Zenker und das Modell von Kaiser Inspirations. Bei beiden Böden blieb kein Teig kleben und auch die Ränder ließen sich gut lösen.

Wie dicht ist die Springform?

Unser Test mit Wasser hat ergeben: Alle Springformen im Test halten dicht. Hier herrscht also Gleichstand zwischen allen Modellen.

Unser Fazit: Was ist die beste Springform?

Wir können dir definitiv alle getesteten Springformen mit gutem Gewissen empfehlen. Alle Springformen haben im Endergebnis überzeugt, auch wenn es kleinere Unterschiede gab. Für uns ist das beste Modell die Springform mit Glasboden von Zenker. Für Frankfurter Kranz oder Gugelhupfe empfehlen wir dir dagegen die Form von Dr. Oetker.

Welche Springformen Größen gibt es?

Die kleinsten Springformen haben einen Durchmesser von 14 Zentimetern. Danach geht es in 2-cm-Schritten hoch, bis zu 32 Zentimetern. In den meisten Rezepten werden aber 26-cm-Springformen verwendet (das ist übrigens auch das Maß einer Frankfurter Kranz Springform) oder, wenn es ein kleiner Kuchen ist, 18 Zentimeter oder 16 Zentimeter.

Springform umrechnen - so geht's

Du möchtest den Kuchen kleiner oder größer backen, als es im Rezept vorgesehen ist? Dafür gibt es eine ganz simple Umrechnungstabelle. Diese hilft dir, den Faktor herauszufinden, mit dem du die Maßangaben multiplizieren musst. 

Springform umrechnen
Springform umrechnen - mit dieser Tabelle kein Problem!, Foto: LECKER.de

Welche Materialien sind bei Springformen am besten?

Springform aus Keramik

Springformen aus Keramik sind nicht nur optisch ein echtes Highlight, sie machen auch beim Backen eine hervorragende Figur. Keramik ist sehr robust und für eine starke Antihaft-Wirkung bekannt. Keramik ist Hitzebeständig bis 240 Grad und bsitzt dabei auch noch eine gute Wärmeleitung. Mit diesem Material kannst du also absolut nichts falsch machen. Einziger Nachteil: Gute Keramik-Springformen haben auch ihren Preis.

Springform aus Silikon

Silikon hat den großen Vorteil, dass es sehr flexibel ist. Du musst den Kuchen also nciht umständlich aus der Form herausschneiden, sondern kannst die Form ganz einfach "abziehen". Die Flexibilität macht die Form gleichzeitig auch sehr stabil und robust. Ein kleines Manko gibt es allerdings: Silikon lässt sich nicht so einfach reinigen, wie feste Materialien.

Backformen für jeden Bedarf

Ob du gerne Obstkuchen backst oder festlich saisonal mit einer Osterlamm-Backform – wir haben für dich spannende Ideen rund ums Backen zusammengestellt >>

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Springform aus Glas

Springformen komplett aus Glas, wie es zum Beispiel bei Auflaufformen gängig ist, sind eine absolute Rarität unter den Utensilien. Wesentlich geläufiger sind Springformen mit einem Glasboden. So ein Modell ist zum Beispiel unsere Test-Form von Zenker. Glas ist zwar etwas empfinglicher als Metall, hat dafür aber den Vorteil, dass Messer kaum Kratzer in der Oberfläche verursachen und der Teig sich sehr gut von der Form ablöst.

Springform aus Emaille

Emaille beschreibt die Oberflächenbeschichtung der Backform. Emaille ist wohl eine der widerstandsfähigsten und langlebigsten  Beschichtungen, die du dir in der Küche zulegen kannst. Die Beschichtung ist so kratzfest wie keine zweite und bis zu 400 Grad hitzebeständig. Auch Säure und Rost können emaillierten Oberflächen nichts haben. Dafür musst du aber auch mit hohen Preisen rechnen und ein weiterer kleiner Nachteil ist: Emaille hat selbst keine starke Antihaft-Wirkung. Vor dem Backen musst du die Form also großzügig einfetten.

Springform aus Edelstahl

Edelstahl wird, wie Glas, eher weniger für Springformen verwendet. Dafür aber nahezu ausschließlich bei Tortenringen und Backrahmen. Edelstahl ist rostfrei, kratzfest und hat eine besonder gute Wärmeleitfähigkeit. Damit sparst du beim Backen Zeit und dementsprechend auch Energie. Backrahmen sind allerdings nicht auslaufsicher und etwas instabil.