Suppengrün – würzige Gemüsevielfalt

Ist Suppengrün das Gleiche wie Suppengemüse? Welche Gemüsesorten gehören überhaupt zum Suppengrün? Hier findest du die wichtigesten Infos und die besten Rezepte mit würziger Gemüsevielfalt!

Suppengrün
Bietet viele Einsatzmöglichkeiten: Suppengrün, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
Inhalt
  1. Sind Suppengrün und Suppengemüse das Gleiche?
  2. Suppengrün - was gehört dazu?
  3. Wie lange ist Suppengrün haltbar?
  4. Kann man Suppengrün einfrieren?
  5. In Gemüseschalen und -abschnitten steckt viel Aroma!
  6. Leckere Suppen-Rezepte mit Suppengrün
 

Sind Suppengrün und Suppengemüse das Gleiche?

Suppengrün wird oft auch als Suppengemüse bezeichnet. Beides meint das Gleiche. Man verwendet das Gemüse-Ensemble zum Kochen von Gemüse- oder Hühnerbrühe und Suppen. In anderen Rezepten brilliert Suppengrün außerdem als Beilage, zum Beispiel in feine Streifen geschnitten, gedünstet oder gedämpft.

 

Suppengrün - was gehört dazu?

Üblicherweise besteht Suppengrün aus drei Komponenten: Wurzelgemüse, Zwiebelgemüse und Kräutern. Je nach Vorliebe, Region und Saison wird aus diesen Gemüsegruppen das Suppengrün zusammengestellt. In den meisten Fällen besteht es allerdings aus Knollensellerie, Möhren, Porree, Petersilienwurzel und Petersilie. Suppengrün kann je nach saisonalem Angebot fertig gebündelt im Supermarkt gekauft oder selbst zusammengestellt werden.

  • Knollensellerie ist reich an Vitamin B und E, letzteres hilft dem Körper beim Zellschutz. Die vielen Ballaststoffe sind gut für eine gesunde Verdauung und atherische Öle wirken blutreinigend, entzündungshemmend und bekämpfen Viren.
  • Möhren stecken voller Betacarotin. Der orange Farbstoff macht freie Radikale unschädlich, stärkt die Abwehrkräfte und beugt Krebs vor.
  • Zwiebeln oder Porree. Letzterer wirkt dank seiner Schwefelverbindungen und Senföle antibiotisch, beugt Infektionen vor und senkt den Cholesterinspiegel. Die grünen Teile enthalten außerdem viel Eisen und Folsäure.
  • Petersilie und Petersilienwurzeln sind reich an krampflösenden ätherischen Ölen. Sie liefern Eisen und haben einen hohen Gehalt an Vitamin C.

 

Wie lange ist Suppengrün haltbar?

Bei richtiger Lagerung hält sich frisches Suppengrün bis zu einer Woche im Kühlschrank. Wichtig ist, dass das Gemüse ohne Plastikfolie gelagert wird, um Schimmelbildung zu vermeiden. Möhren, Sellerie und Lauch sollten außerdem ungewaschen ins dunkle Gemüsefach gelegt und erst kurz vor der Zubereitung unter klarem Wasser gereinigt werden. Frische Petersilie wird schnell trocken, wenn man sie nicht richtig aufbewahrt. Unser Tipp: Petersilie in ein Wasserglas stellen und im Kühlschrank lagern. So hält sie sich mehrere Tage, ohne Aroma zu verlieren. 

 

Kann man Suppengrün einfrieren?

Suppengrün lässt sich hervorragend einfrieren. Am besten putzt du das Gemüse vorher, schälst Möhren, Sellerie und würfelst alles. Anschließend einfach die Gemüsewürfel in Gefrierbeuteln oder Kunststoffdosen einfrieren. Je nach Bedarf kann dann die gewünschte Menge Suppengrün entnommen werden – praktisch!

 

In Gemüseschalen und -abschnitten steckt viel Aroma!

Gemüsereste für Suppen oder Brühe verwenden
Abschnitte, die vom Suppengrün übrig bleiben, kannst du ganz einfach für Suppen und Brühe verwerten, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

In übrig gebliebenen Schalen und Abschnitten von Sellerie, Möhre und Co. steckt intensives Aroma, das du sehr gut verwenden kannst. Anstatt die Reste nach dem Schälen direkt zu entsorgen, kannst du sie für die Zubereitung von Gemüsebrühe oder Fonds einfach mit in den Kochtopf geben - das sorgt für mehr Geschmack! Außerdem tust du der Umwelt so etwas Gutes, indem du Gemüsereste nachhaltig verwertest.

 

Leckere Suppen-Rezepte mit Suppengrün

Eine lasche Gemüsebrühe? Das wird dir mit Suppengemüse mit Sicherheit nicht passieren. Das starke Aroma des Knollenselleries und der Zwiebeln bringen die Suppe ordentlich voran. Die süßliche Karottennote rundet die Suppe dann perfekt ab.

Rezepte

Auch in anderen Rezepten brilliert das Würzwunder Suppengrün! Sei es als einfache Beilage zu Fisch oder Fleisch, als auch gekocht in einer Bolognese oder im One-Pot-Gericht.

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