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Marmelade kochen - Rezepte und Tipps

Jetzt kommt Farbe ins Glas! Marmelade kochen macht zu jeder Jahreszeit Spaß. Lass dich von unseren 9 besten Marmelade-Rezepten inspirieren. Mit unseren Tipps kann bei der Zubereitung nichts schiefgehen.

Marmelade kochen  - marmelade-kochen.jpg
Eigene Marmelade kochen - Genuss pur! Bild: House of Food / Bauer Food Experts KG
Inhalt
  1. Marmelade kochen – unsere Top 9-Rezepte
  2. Marmelade kochen – das einfache Grundrezept
  3. Marmelade kochen – welche Geliermittel gibt es?
  4. Wie macht man eine Gelierprobe?
  5. Marmelade kochen – welche Süßungsmittel gibt es?
  6. Muss man Marmeladengläser eigentlich auf den Kopf stellen?
  7. Marmelade kochen - besondere Rezeptideen
 

Marmelade kochen – unsere Top 9-Rezepte

Aromatische Früchte und Gelierzucker – mehr Zutaten brauchst du nicht, um deine eigene Marmelade zu kochen. Welches Obst du dafür verwendest, entscheidest du. Je nach Jahreszeit kannst du dich auf verschiedene Sorten freuen.

Unsere 9 Top-Rezepte zum Marmelade kochen:

Im Frühling starten wir mit Rhabarber in die Einkoch-Saison. Im Frühsommer geht es weiter mit Erdbeeren. Daraus wird im Handumdrehen der Klassiker unter den Marmeladen. Im Sommer startet die Einmach-Saison dann so richtig und beschert uns die volle Obst-Vielfalt! Fruchtige Aufstriche aus Kirschen, Himbeeren, Heidelbeeren und Co. versüßen uns die warmen Tage ebenso wie leckere Marmeladen aus Mirabellen und Aprikosen. Orangen- und Quittenmarmelade kochen wir im Herbst und Winter, oder zaubern aus dem beliebtesten Obst der Deutschen, dem Apfel, eine aromatische Bratapfelmarmelade. Selbstgekochte Marmeladen sind auch tolle Geschenke aus der Küche, über die sich alle freuen!     

     

    Marmelade kochen – das einfache Grundrezept

    Beim Marmelade kochen bestimmst du, was reinkommt. Frische Früchte kannst du mit einem Gelier- und Süßungsmittel deiner Wahl kombinieren und Zutaten wie Gewürze, Likör und Co. ergänzen. So entstehen immer neue Varianten. Beachtest du folgendes Grundrezept und unsere Tipps, gelingen dir die köstlichen Marmeladenkreationen garantiert:

    Das einfache Grundrezept für Marmelade:

    1. 1000 g gewaschenes, geputztes und kleingeschnittenes Obst, 500 g Gelierzucker (2:1) und den Saft 1/2 Zitrone in einen großen Topf geben.
    2. Auf großer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen. Wenn die Früchte sprudelnd aufkochen, beginnt die Kochzeit. Die dauert ca. 3-10 Minuten.
    3. Anschließend folgt die Gelierprobe.
    4. Hat die Marmelade die gewünschte Konsistenz, muss es schnell gehen: Konfitüre sofort in heiß ausgespülte und abgetropfte Gäser füllen, wenn nötig, die Ränder säubern und die Gläser verschließen. Bitte beachte zusätzlich die Tipps und Hinweise im jeweiligen Rezept!

    Extra-Tipps: 

    • Fruchtstücke: Statt die Früchte zu zerkleinern, kannst du auch Fruchtstücke in der Marmelade lassen. Dann hat sie mehr Textur.
    • Ohne Stücke: Magst du deinen fruchtigen Aufstrich lieber glatt, ohne Stücke? Dann püriere dein Obst, bevor du es aufkochst.
    • TK-Obst: Hast du gerade keine frischen Früchte im Haus, kannst du dir auch einen fruchtigen Aufstrich aus TK-Obst kochen. Das gibst du einfach tiefgefroren in den Topf und hältst dich ansonsten an unser Grundrezept. Beachte aber, dass diese Marmelade einige Minuten länger kochen sollte, da die Früchte dabei erst auftauen müssen. Achte beim Marmelade kochen immer auf die Qualität der Zutaten. Überreife Früchte, Obst und Gemüse mit Druckstellen oder braunen Flecken solltest du aussortieren, um keinen Schimmel oder andere Verunreinigungen in die Marmelade einzuarbeiten.

    Die besten Rezepte für selbstgekochte Marmelade findest du hier:

     

    Marmelade kochen – welche Geliermittel gibt es?

    Das richtige Geliermittel ist beim Marmelade kochen das A und O. Es sorgt dafür, dass dein selbstgemachter Aufstrich fest wird. Entscheidend ist dabei das richtige Verhältnis zur Menge der Früchte. Am gebräuchlichsten ist Gelierzucker, bei dem die essentiellen Zutaten Pektin, Säure und Zucker in einer Packung stecken. Die häufigsten Geliermittel sind:

    • Bei 1:1 Gelierzucker verwendet man die gleiche Menge Frucht wie Gelierzucker, das macht die Marmelade süß. Der hohe Zuckeranteil sorgt auch dafür, dass die Konfitüre lange haltbar ist - bis zu 2 Jahre.
    • Bei 2:1 oder 3:1 Gelierzucker ist der Zuckeranteil geringer, das Ergebnis dadurch fruchtiger. Dabei gilt: Je weniger Zucker, desto kürzer die Haltbarkeit. Bei 2:1 und 3:1 sind die Marmelade nach dem Kochen bis zu 6 Monaten haltbar.
    • Pektin: Das Geliermittel wird aus Zitrusfrüchten, Quitten und Äpfeln, wie das so genannte Apfelpektin, gewonnen. Die gelierende Wirkung entfaltet sich in Kombination mit Zucker und Säure. Allerdings sollte selbstgekochte Konfitüre mit Pektin schnell verbraucht werden, innerhalb von  1-2 Wochen.
    • Agar-Agar:  Das vegane Geliermittel kommt in Algen vor und wird in Reformhäusern und Bio-Läden angeboten. Das Pulver wird nicht nur beim Marmelade kochen eingesetzt, sondern auch dort, wo sonst Gelatine zum Einsatz kommt. Für 1 TL Agar-Agar benötigt man 500 ml Flüssigkeit. Kochst du deine Marmelade mit Agar-Agar, ist sie rund 3-6 Monate haltbar.
     

    Wie macht man eine Gelierprobe?

    Gelierprobe
    Die Gelierprobe gelingt am besten mit einem kalten Teller. Bild: House of Food / Bauer Food Experts KG

    Ein wichtiger Schritt beim Marmelade kochen ist die Gelierprobe. Mit dieser findest du heraus, ob deine Marmelade nach dem Abkühlen auch wirklich fest ist. Der Test wird kurz vor Ablauf der Kochzeit durchgeführt.

    Für die Gelierprobe gibst du einen Löffel deiner heißen Marmelade auf einen kalten Teller. Wird die Masse fest, ist deine Konfitüre fertig. Ist sie noch zu flüssig, verlängere die Kochzeit noch ein wenig. Oder gib etwas Zitronensäure hinzu. Führe die Gelierprobe nach 2-4 Minuten erneut durch.

     

    Marmelade kochen – welche Süßungsmittel gibt es?

    Möchtest du Marmelade ganz ohne raffinierten Zucker kochen, findest du in unserer Sammlung tolle Rezepte sowie Tipps und Tricks, wie du den Gelierzucker im Fruchtaufstrich ersetzen kannst:

     

    Muss man Marmeladengläser eigentlich auf den Kopf stellen?

    Das Umdrehen der Gläser soll die Haltbarkeit verlängern, Bild: House of Food / Bauer Food Experts KG

    Die Regel, dass man Marmeladengläser zum Haltbarmachen auf den Kopf stellt, stammt aus vergangenen Zeiten, in denen es schwieriger war, für eine angemessene Küchenhygiene zu sorgen. Schon von Großmutter haben viele gelernt: Die frisch gekochte Marmelade sofort in die sauberen Gläser bis zum Rand füllen. Verschließen und ca. 5 Minuten auf den Deckel stellen. So werden alle Keime abgetötet. Wieder umdrehen und auskühlen lassen.

    Laut Ernährungsexperten ist es heute nicht mehr notwendig, Marmeladengläser nach dem Befüllen auf den Kopf zu stellen - vorausgesetzt die Gläser sind sauber, die Fruchtmasse ist noch heiß, wurde lange genug erhitzt und das Glas wird nach dem Abfüllen sofort geschlossen. Durch die Hitze werden auch die Keime am Deckel abgetötet und es bildet sich ein konservierendes Vakuum. Wer möchte, kann auch die Einmachgläser und den Deckel vor dem Befüllen sorgfältig heiß ausspülen oder mit kochendem Wasser sterilisieren und umgedreht auf einem Tuch trocknen lassen.

    LECKER-Tipp: Wer ganz sicher gehen möchte, dass die Marmelade lange haltbar bleibt, kann die Gläser im Wasserbad bei 80° C für eine Stunde in den Ofen oder den Einkochtopf geben.

    Fürs Haltbarmachen ist die richtige Lagerung von Marmelade ebenso wichtig, wie möglichst keimfreie Gläser und Deckel. Marmeladen daher in den abgefüllten Gläsern kühl und dunkel lagern. Perfekt ist zum Beispiel ein Kellerraum, eine Vorratskammer oder auch ein dunkler Schrank.

     

    Marmelade kochen - besondere Rezeptideen

    Die Klassiker wie Erdbeermarmelade oder Kirsch-Fruchtaufstrich sind dir zu langweilig? Kräuter, Gewürze und Hochprozentiges bringen beim Marmelade kochen ein besonderes Geschmackserlebnis. Probiere doch einmal unsere Sommerpflaumen-Marmelade mit Mandeln und Amaretto. Sie ist ein herb-süßer Begleiter beim Frühstück mit Familie oder Freunden. Unsere Marmelade à la Caipirinha sorgt mit Zuckerrohrschnaps, Limetten und Minze für Urlaubsfeeling zu Hause.

    Verwendest du Gemüse statt Obst, entstehen herzhafte Variationen. Das klingt außergewöhnlich, passt aber wie ein Chutney gut zu Grillgut. Die Tomaten-Chili-Marmelade besitzt eine fruchtig-scharfe Note und macht sich gut beim Picknick und Abendessen mit Freunden. Zwiebel-Balsamico-Marmelade ist der ideale Begleiter für würzigen Käse.

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