Essbare Kürbisse - diese Kürbissorten kann man essen

Welche Kürbissorten gibt es und welche davon sind essbar? Wir zeigen dir die gängigsten Kürbissorten mit Bild, teilen Informationen zu Beschaffenheit und Geschmack der essbaren Kürbisse sowie die passenden Rezepte zu jeder Kürbisart.

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Verschiedene Kürbissorten auf einem Bild, zum Beispiel Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis
Foto: LECKER @ Bauer Media Group

Welche Kürbissorten gibt es?

Es gibt unzählige Kürbissorten, die sich ganz grob in essbare Speisekürbisse und die nicht essbaren, zum Teil giftigen, Zierkürbisse unterteilen lassen. Die beliebtesten essbaren Kürbisse sind Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis. Speisekürbisse werden nochmal unterteilt in Sommerkürbisse wie Zucchini oder Patisson und Winterkürbisse wie Hokkaido oder Muskat, die sich gut lagern lassen.

Diese gängigen Kürbissorten sind essbar:

Tipps zu Einkauf und Aufbewahrung

Für alle Kürbissorten gilt: Achte beim Einkauf darauf, dass die Kürbisschale unbeschädigt und frei von Druckstellen ist. Klingt der Kürbis beim Klopfen hohl, ist er reif. Einmal angeschnitten solltest du die entkernten Kürbisse im Kühlschrank lagern, so halten sie sich gut eine Woche. Für längere Haltbarkeit kannst du Kürbis einfrieren.

Welche Kürbissorten kann man mit Schale essen?

Einige essbare Kürbisse haben eine sehr harte Schale, die beim Garen deutlich mehr Zeit braucht als das Fruchtfleisch. Daher ist es ratsam, diese Sorten zu schälen. Es gibt jedoch auch Kürbissorten, die du mit Schale garen und essen kannst und nicht schälen musst:

  • Hokkaido-Kürbis Seine Schale ist dünn und zudem gut verdaulich. Im Ofen werden Schale und Fruchtfleisch relativ zeitgleich gar.

  • Zucchini: Siehaben eine besonders dünne Schale, weshalb du den Sommerkürbis problemlos ungeschält genießen kannst. Lediglich die Enden solltest du entfernen, sie sind nicht zum Verzehr geeignet.

  • Butternut: Seine Schalekannst du theoretisch mitessen, allerdings sollte diese Kürbissorte dann möglichst lange garen, damit die Schale weich genug für den Verzehr ist. Für optimalen Genuss, empfehlen wir, Butternut-Kürbis zu schälen,

Welche Kürbissorten giftig und nicht zum Verzehr geeignet sind, erfährst du bei unseren Kolleginnen und Kollegen von selbst.de >>

Ein ganzer und ein halbierter Butternut-Kürbis
Foto: Jamie Rogers / Fotolia.com

Essbare Kürbisse: Butternut

Der Butternut-Kürbis, der aufgrund seiner Form auch "Birnenkürbis" genannt wird, gehört zu den Moschuskürbissen. Moschuskürbisse werden vor allem aufgrund ihres intensiven Aromas geschätzt. Der Butternut ist eine der kleineren Kürbissorten und zeichnet sich durch viel Fruchtfleisch und wenig Kerne aus.

In der Küche gibt es beinahe nichts, wozu Butternut nicht geeignet ist: Mit seinem würzig-nussigen, buttrigen Geschmack eignet er sich gut zum Backen im Ofen, für Püree oder cremige Suppen. Der Butternut-Kürbis schmeckt aber auch gegrillt oder gebacken im Salat. Sein Fruchtfleisch ist so zart, dass es auf der Zunge zu zergehen scheint. 

Hier findest du die besten Rezepte mit Butternut >>

Ein ganzer und ein halbierter Hokkaido auf einem Stück Jute.
Foto: graffio77, iStock

Essbare Kürbisse: Hokkaido

Der Hokkaido ist eine der bekanntesten und beliebtesten Kürbissorten. Der Winterkürbis zählt zu den kleineren Exemplaren der Riesenkürbisse. Er ist sehr unkompliziert in der Zubereitung, da seine dünne Schale einfach mitgegart und -verzehrt werden kann.

Beliebte Rezepte mit Hokkaido sind Kürbissuppe, Ofenkürbis und Kürbismarmelade. Der Hokkaido schmeckt zudem hervorragend als würziges Chutney. Wer es lieber süß mag, backt den traditionellen Pumpkin Pie oder einen anderen saftigen Kürbiskuchen.

Die Kürbiskerne des Hokkaido kannst du trocknen und anschließend in der Pfanne rösten

Hier findest du noch mehr leckere Hokkaido-Rezepte >>

Ein angeschnittener Muskatkürbis
Foto: LECKER @ Bauer Media Group

Essbare Kürbisse: Muskatkürbis

Mit seiner typischen gerippten Oberfläche findet man den Muskatkürbis in Färbungen von grün über orange bis hin zu beige in den Supermarktregalen. Er gehört, ebenso wie der Butternut, zu den Moschuskürbissen. Weil er bis zu 40 kg auf die Waage bringt, wird er im Handel oft in Stücke zerteilt angeboten. Seinem Aroma, das leicht an Muskat erinnert, verdankt der Kürbis übrigens seinen Namen. Unser Tipp: Ein wenig frische geriebene Muskatnuss über dem Muskatkürbis-Gericht hebt das Aroma noch mehr hervor. Der Muskatkürbis ist kalorien- und fettarm. Seine Schale ist weich und der Kürbis hat weniger Kerne, als andere Sorten.

Dank seines saftigen Fruchtfleisches und dem besonderen Aroma gehört er zu den beliebtesten Kürbissorten. Er schmeckt ausgezeichnet als cremiges Püree, Suppe, Chutney und im Kuchen.

Unsere besten Rezepte mit Muskatkürbis:

 

 

Mehrere gelbe Patisson-Kürbisse in verschiedenen Größen
Foto: Chiffana, iStock

Essbare Kürbisse: Patisson

Der Sommerkürbis gehört zu den kleinen Kürbissorten. Seine besondere Form erinnert an ein Ufo, weswegen sein Spitzname auch "Ufo-Kürbis" lautet. Weitere Namen für den Patisson sind auch "kleine Bischofs- oder Kaisermütze". Der Patisson erreicht einen Durchmesser von 10-25 cm und ist grün, weiß oder gelb gefärbt. Geschmacklich erinnert der Mini-Kürbis ein wenig an Artischocke. Kleinere Exemplare sind zudem aromatischer als größere. 

Gelagert wird der Patisson am besten an einem kühlen Ort, so bleibt er einige Tage haltbar. Achte beim Kauf auf eine unversehrte Schale, auch das verlängert die Haltbarkeit dieser essbaren Kürbissorte.

Der Patisson kann roh und mit Schale verarbeitet werden und lässt sich besonders gut einlegen. Auch gefüllt und im Ofen gegart ist er eine echte Leckerei. Wie andere Kürbissorten eignet auch er sich für die Zubereitung von Suppe, Salat oder als Gemüsebeilage.

Das sind unsere Lieblingsrezepte mit Patisson-Kürbis:

Riesenzentner (Gelber Zentner), im Ganzen und aufgeschnitten
Foto: LECKER @ Bauer Media Group

Essbare Kürbisse: Riesenzentner

Der Riesenzentner, auch Gelber Zentner genannt, gehört zu den Riesenkürbissen. Seinen Namen trägt er völlig zu Recht, denn mit bis zu 50 kg pro Stück ist er ein wahrer Gigant. Unter seiner dicken, gelborangefarbenen Schale verbirgt sich weiches Fruchtfleisch. Dank seines milden und neutralen Geschmacks ist der Riesenzentner perfekt für viele Zubereitungsarten. Die große Menge an Kürbisfleisch wird gerne zum Einlegen oder für Suppen verwendet. Doch auch für Kürbis-Chutney eignet er sich hervorragend. Bei guter Lagerung, sprich kühl und trocken, hält der Riesenzentner etwa zwei bis drei Monate.

Ein ganzer und ein halbierter Spaghetti-Kürbis
Foto: LECKER @ Bauer Media Group

Essbare Kürbisse: Spaghettikürbis

Der oval geformte, längliche Spaghettikürbis gehört wie der Patisson und Zucchini zu den Gartenkürbissen und ist eine echte Besonderheit unter den Kürbissorten. Von außen ähnelt der Spaghettikürbis einer Honigmelone. Unter der Schale des Kürbisses steckt hellgelbes, leicht nussig schmeckendes Fruchtfleisch, das beim Kochen faserige Stränge bildet, die an Spaghetti erinnern. Um ihn zu verarbeiten, kannst du den Spaghettikürbis kochen, im Ofen backen oder in der Mikrowelle zubereiten.

Das sind unsere besten Rezepte mit Spaghettikürbis:

Mehrere längliche und eine runde Zucchini
Foto: Ruggiero Scardigno - Fotolia.com

Zucchini

Überraschend, aber wahr: Die Zucchini gehören zur Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse. Genauer gesagt ist das beliebte längliche, grün oder gelb gefärbte Gemüse eine Unterart des Gartenkürbisses. Dort wachsen Zucchini von Sommer bis Frühherbst, während sie im Handel ganzjährig verfügbar sind. Zucchini schmecken leicht-nussig, fast neutral und lassen sich deshalb vielfältig zubereiten. Durch ihre sehr dünne Schale müssen Zucchini nicht geschält werden.

Zucchini schmecken gebraten, gebacken, gegrillt oder lecker gefüllt, können aber auch roh verzehrt werden. In dünne Scheiben oder Streifen geschnitten kannst du Zucchini zu gesunden Gemüsenudeln, den sogenannten Zoodles, verarbeiten. Diese sind besonders in der Low Carb-Küche beliebt.

Das sind unsere Top 5 Zucchini-Rezepte:

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