Low Carb-Kuchen - die besten Rezepte

Alles begann mit dem Traum, auch ohne Mehl und weißen Zucker wundervolle Backwerke zu schaffen. Unmöglich? Nicht mit unseren Rezepten und Tipps für fantastische Low Carb-Kuchen!

Inhalt
  1. Low Carb-Kuchen - von Käsekuchen- und Schoko-Träumen
  2. Unsere Low Carb-Kuchen gelingen ohne klassisches Mehl!
  3. Zucker-Alternativen und wie du sie verwendest
  4. Toppings für deinen Low Carb-Kuchen
 

Low Carb-Kuchen - von Käsekuchen- und Schoko-Träumen

Jetzt werden Backlieblinge als kohlenhydratarme Variante endlich Realität! Wer sich Low Carb ernährt und Käsekuchen liebt, kann direkt mit dem Backen loslegen! Unser cremiger Low Carb-Käsekuchen kommt nämlich nicht nur ohne Mehl und Kristallzucker aus, sondern schmeckt auch köstlich. Für den Teig verwenden wir neben Magerquark auch noch Eier und etwas Stevia. Das Süßungsmittel kannst du ganz nach Belieben aber auch durch andere Zucker-Alternative ersetzen. Mehr Lust auf Frucht? Dann probiere den kohlenhydratarmen Apfel-Cheesecake

Auch alle Schoko-Fans kommen mit dem richtigen Kuchen-Rezept voll auf ihre Kosten: Der super saftige Low Carb-Schokokuchen lässt nämlich keine Wünsche offen. Noch schokoladiger sind nur unsere Low Carb-Brownies mit Gemüse-Geheimnis. Als kleine Nascherei können wir dir außerdem unsere Muffins mit Joghurt ans Herz legen, die du ganz nach Geschmack mit vielen Schokotropfen oder Heidelbeeren verfeinern kannst.

 

Unsere Low Carb-Kuchen gelingen ohne klassisches Mehl!

Während beim klassischen Rührkuchen das Mehl mengenmäßig die Hauptzutat eines Teiges ist, backen wir Low Carb-Kuchen mit vielen Eiern, die cremig aufgeschlagen für ordentlich Volumen sorgen oder setzen auf Cremes mit proteinreichem Quark und Frischkäse. Für die Stabilität verwenden wir in vielen Rezepten gemahlene Nüsse oder unsere zwei liebsten kohlenhydratarmen Nussmehle: Mandel- und Kokosmehl.

Bei der Herstellung von Nussmehl wird den Nüssen ein Teil des Öls entzogen, was das Backergebnis leichter und luftiger macht. Beachte allerdings, dass du Weizenmehl nicht 1:1 durch Nussmehl ersetzen kannst. Besser, du hältst dich an abgestimmte Rezepte, wie an die oben in der Galerie.

 

Zucker-Alternativen und wie du sie verwendest

Der Glykämische Index (GI) zeigt, wie stark Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel einwirken. Bei Low Carb gilt: Je niedriger, desto besser, d. h. die Lebensmittel werden langsamer verstoffwechselt. Kristallzucker hat einen GI von 70 und außerdem 99,8 g Kohlenhydrate pro 100 g. Durch diese alternativen Süßungsmittel kannst du ihn für einen Low Carb-Kuchen ersetzen:

  • Agavendicksaft (80 g ≈ 100 g Zucker):
    Der eingekochte Saft der Agave findet sich auch als Agavensirup im Handel. Er ist leicht zähflüssig, hat fast keine Färbung und einen milden, unaufdringlichen Eigengeschmack.   
    Low Carb-Argument: 100 g = 77 g KH; GI 15
    Einsatz: Wegen schneller Löslichkeit in kalten und heißen Süßspeisen. Bei Mürbeteig, der ausgerollt wird, sparsam dosieren, da der Teig sonst zu stark klebt.
  • Kokosblütenzucker (100 g ≈ 100 g Zucker): 
    Der stark eingekochte und anschließend getrockneter Nektar von Kokosblüten hat eine leichte Karamellnote. 
    Low Carb-Argument: 100 g = 90 g KH; GI 35
    Einsatz: Grundsätzlich überall, wo Zucker gebraucht wird. Löst sich aber langsamer als dieser. Für Hefeteig nur bedingt geeignet, färbt helle Cremes oder Baiser etwas dunkler.
  • Tapioka-Sirup (125 g ≈ 100 g Zucker): 
    Fruktosefreier Sirup aus der Maniokwurzel mit mildem Geschmack.
    Low Carb-Argument: 100 g = 7,5 g KH; GI ? (Je nach Anbieter und Herstellungsweise unterscheiden sich die Nährwerte, der GI ist nicht klar definiert).
    Einsatz: Löst sich in Heißem und Kaltem. Macht Eischnee cremiger und stabiler, gibt Pudding und Cremes eine leichte Bindung.
  • Erythrit (120 g ≈ 100 g Zucker): 
    Zuckeralkohol (auch Erythritol genannt), gewonnen durch natürliche Fermentation aus Bio-Mais. Schmeckt leicht „kalt“. Gibt’s kristallisiert und in Pulverform − ganz ohne Kalorien! Erst in kleinen Mengen testen, ob man ihn verträgt.
    Low Carb-Argument: 100 g = 100 g KH, die aber nicht verstoffwechselt werden; GI 0
    Einsatz: Kann fast wie Zucker verwendet werden – sogar Guss klappt damit. Eignet sich allerdings nicht zum Karamellisieren. Hefeteige brauchen länger zum Gehen.
  • Xylit (80-100 g ≈ 100 g Zucker): 
    Ist auch als Birkenzucker bekannt und wird unter hohen Temperaturen und mit hohem Druck aus Hölzern oder Maiskolbentrester gewonnen. Der Zuckeralkohol ist ein beliebtes Süßungsmittel ohne auffälligen Beigeschmack, kann aber in größeren Mengen abführend wirken. 
    Low Carb-Argument: 100 g = 100 g KH, die aber nicht verstoffwechselt werden; GI 0 
    Einsatz: Kann fast wie Zucker verwendet werden.
 

Toppings für deinen Low Carb-Kuchen

Unglaublich leckere Toppings für Kuchen, aber auch für Eis und das Dessert: Die haben das gewisse Extra und so gut wie keine Carbs (max. 3 g KH pro Portion)!

  

Was bedeutet Low Carb bei LECKER?

Unsere Low Carb-Rezepte entwickeln wir immer mit dem Fokus auf eine gesunde, bunte Mahlzeit, die dir gut tut - egal ob du nun rund um die Uhr oder nur ab und zu weniger Kohlenhydrate essen möchtest. Low Carb bedeutet für uns "weniger Kohlenhydrate als in einem vergleichbaren klassischen Rezept". So ersetzen wir zum Beispiel Kartoffelstampf durch Blumenkohlpüree oder backen Kuchen ohne Haushaltszucker. Das "Weniger" ersetzen wir durch Gemüse, Obst oder eiweißhaltige Lebensmittel wie Tofu, Fleisch oder Fisch, damit du trotzdem satt wirst. In der Regel haben unsere Low Carb-Rezepte für Hauptgerichte nicht mehr als etwa 15 g Kohlenhydrate pro Portion.

Alle Low Carb-Rezepte auf einen Blick findest du hier >>

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