Hausmannskost - Futtern wie bei Muttern

Manchmal muss es eben Hausmannskost sein: Ob deftig, oder süß - unsere Gerichte aus der zünftigen Küche nehmen zwar manchmal etwas mehr Zeit in Anspruch, machen aber einfach glücklich.

 

Hausmannskost - woher stammt der Begriff eigentlich?

Der Begriff Hausmannskost stammt aus dem 16. Jahrhundert. Damit war ursprünglich nicht der Mann gemeint, der zu Hause bleibt und sich um Kinder und Haushalt kümmert, so wie es heute oft verstanden wird.

Der Hausmann war der Hausherr. Als Hausmannskost wurde eine Mahlzeit bezeichnet, die eben diesen, den Hausherrn, sättigte, ihm schmeckte und ihn mit ausreichend Energie für den weiteren Tag versorgte. Die Produkte waren regional, das Essen einfach, aber nahrhaft, meist deftig. Essenreste wurden nicht weggeworfen, sondern zu einem neuen Gericht verarbeitet. So entstand zum Beispiel Falscher Hase.

Heute ist regelrecht eine Hausmannskost-Nostalgie entfacht. Restaurants brüsten sich mit einer umfangreichen Karte mit deftigen Speisen und wir wollen sie zu Hause selber nachkochen und genießen. Doch warum eigentlich? 

 

Hausmannskost - da hast du was auf dem Teller

Wenn man die Deutschen nach ihren Lieblingsessen fragt, stehen Rouladen, Gulasch, Eintopf oder Bratwurst sicher ganz oben auf der Liste. Denn Hausmannskost kennen viele noch aus ihrer Kindheit, als noch Mama, Papa oder die Oma am Herd standen, und die Teller ordentlich vollgeladen haben. Deftige Gerichte wecken Erinnerungen an früher: An Essen, das mit der Familie geteilt wurde, an Essen, das uns schmeckte und von dem wir gerne nach nahmen, an verheißungsvolle Düfte und an eine harmonische, sorgenfreie Zeit. Bei vielen Gerichten geht es dir bestimmt auch so.

 

Hausmannskost - auch heute noch beliebt

Und auch wenn viele Rezepte immer wieder neu aufgelegt werden: Hausmannskost bleibt Hausmannskost! Eisbein-Sauerfleisch zu Bratkartoffeln oder Eier in Senfsoße sind Rezept-Klassiker für die Ewigkeit. Oder, um süß zu werden, Apfel-Pfannkuchen oder Kartoffelpuffer mit Apfelmus. Lass dich, fernab von Foodtrends mit sogenannten Superfoods, wieder auf Rezepte mit Tradition ein. Du wirst sehen, wie köstlich sie auch heute noch schmecken. Guten Appetit!  

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