Mood-Food – Wohlfühl-Rezepte für gute Laune

Chili heizt ein, Schokolade macht glücklich und Saures lustig - Essen ist mehr als bloße Nahrungsaufnahme! Hier kommen unsere besten Rezepte für glücklichmachendes und ausgewogenes Essen inklusive einer Einkaufsliste unserer Lieblingsprodukte.

Inhalt
  1. Was genau ist eigentlich Mood-Food?
  2. Höre auf deinen Bauch!
  3. Mood-Food für deine Einkaufsliste
 

Was genau ist eigentlich Mood-Food?

Wenn von Mood-Food die Rede ist, meinen wir oft eine Kombination aus verschiedenen Faktoren. Wer seinen Körper optimal mit Nährstoffen versorgt, wird mit Leistungsfähigkeit und guter Laune belohnt. Doch es ist nicht nur entscheidend, welche Vitamine und Mineralstoffe auf dem Teller landen. Viel wichtiger ist die emotionale Verbindung, die wir bereits zu einem Essen haben.

Die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln

Chili zum Beispiel bringt den Kreislauf in Schwung. Das liegt am darin enthaltenen Stoff Capsaicin, der für die Schärfe verantwortlich ist. Im Körper wirkt er leicht blutverdünnend und kurbelt den Stoffwechsel an – das heizt ein. Ingwer wärmt uns ebenfalls von innen, stärkt gleichzeitig die Immunabwehr und regt die Verdauung an, das macht leistungsfähiger. Die Aromen von VanilleKardamom und Kurkuma wirken hingegen harmonisierend.

Die Kombination verschiedener Lebensmittel

Des Weiteren kann die richtige Kombination von Lebensmitteln entscheidend sein: Werden etwa Lebensmittel mit viel Tryptophan, dazu gehören zum Beispiel Hülsenfrüchte, Getreide- und Milchprodukte sowie Fisch und Fleisch, auf den Speiseplan gesetzt, so kann es sein, dass der Eiweißbaustein gar nicht im Kopf ankommt, weil er auf dem Weg ausgebremst wird. Denn Tryptophan muss, wie andere Stoffe auch, die Blut-Hirn-Schranke überwinden, um vom Magen auch in das Hormonzentrum im Gehirn zu gelangen. Dort dient er als Baustein für Serotonin und kann stimmungsaufhellend wirken, einen tiefen Schlaf fördern oder die Gedächtnisleistung stimulieren. Dabei konkurriert das Tryptophan allerdings mit vielen anderen Aminosäuren. Es kann also durchaus sein, dass du zwar viel Haferflocken, Pilze, Nüsse oder Bananen isst, der positive Effekt aber ausbleibt.

Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass Tryptophan am besten ins Gehirn gelangt, wenn man - auf nüchternen Magen - eiweißarme und zugleich kohlenhydratreiche Mahlzeiten zu sich nimmt. So lässt sich der Serotoninspiegel auf natürliche Weise erhöhen. (Mood Food - Glücksnahrung. Wie man durch Essen glücklich wird, Dr. Andrea Flemmer)

 

Höre auf deinen Bauch!

Letztlich kommt es aber vor allem darauf an, was dir schmeckt und womit du dich wohlfühlst. Dann macht die Hühnersuppe gesund, der Pfannkuchen glücklich und der Milchreis gibt Geborgenheit. Nicht wegen der Inhaltsstoffe, sondern weil längst Emotionen mit dem Geschmack verknüpft wurden. Nicht ohne Grund gehört Soulfood zu den beliebtesten Speisen!

Ganz wichtig: Mood-Food entfaltet seine Wirkung am besten, wenn du deine Mahlzeiten bewusst und in Ruhe genießt.

 

Mood-Food für deine Einkaufsliste

Ein paar unserer Lieblingszutaten auf einen Blick - zum Merken und Einkaufen:

Video-Tipp

Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung .
Kategorie & Tags
Mehr zum Thema
Copyright 2020 LECKER.de. All rights reserved